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Im Osten Von Antalya

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Im Osten Von Antalya

Weite, fruchtbare Felder dehnen sich zwischen Antalya und Alanya aus. Touristische Anlagen und historische Stätten in reicher Zahl bieten dem Besucher einen abwechslungsreichen Urlaub.
Eine bedeutende Stadt aus dem alten Pamphylien ist das 18 km von Antalya gelegene Perge, um 1500 v.Chr. von den Hethitern gegründet. Der Heilige Paulus hat viele Jahrhunderte später hier gepredigt. Die Bühne des Theaters von Perge ist mit sehr schönen Marmorreliefs geschmückt, einige da von stehen heute im alten Stadion. An der Antike Interessierte werden sicher von dem stattlichen Stadttor mit den beiden großartigen Türmen, der langen Säulenallee, die einstmals Mosaike zierten und die von Läden flankiert war, dem Bad, der großen Agora und dem Gymnaseion beeindruckt sein. Wasserfans, Sonnenanbetern und Anhängern des Golfsports seien das 40 km von Stadtzentrum Antalya entfernte luxuriöse Ferienparadies Belek sowie der National Golfclub mit einer Championship-Anlage (18 Löcher) und einer 9 Loch-Anlage empfohlen.


Das Theater von Aspendos, Antalya

An der Straße nach Aspendos liegen die großen Zentren der türkischen Schmuckindustrie, in denen man die Kunstfertigkeit türkischer Goldschmiede und Juwelenschleifer in allen Einzelheiten bewundern, Schmuck individuell anfertigen lassen oder auch vorgefertigte Stücke erwerben kann.
Über den in der Nähe der Straße fließenden Köprü führt eine seldschukische Brücke. In Aspendos steht das besterhaltene antike Theater der Welt, das 15.000 Besuchern Platz bietet. Heute finden hier wieder Aufführungen und Konzerte statt. Galerien, die Bühnenverzierungen und die Akustik zeugen von dem hohen Stand der antiken Architektur. In der Nähe des Theaters stehen die Uberreste einer Basilika, der Agora und einem der längsten Aquädukte Anatoliens.
Nordöstlich von Antalya führt die land schaftlich sehr schöne Straße vorbei an Tasagil und Beskonak zum Köprülü Kanyon Nationalpark. Die serpentinenreiche Straße windet sich über Bergbäche und durch dichte, unberührt scheinende Wälder. Oft genügt eine nur leichte Drehung des Lenkrades, um die schöne Aussicht, die man gerade genießt, in eine noch schönere zu verwandeln.

Der 92 km von Antalya entfernt gelegene Park ist eigentlich ein tiefes Tal voll wilder Schönheit mit einer reichen Flora und Fauna. Der Canyon erstreckt sich über 14 km entlang mit dem Köprü und ist an manchen Stellen bis zu 400 m tief. An Ru heplätzen stehen Fischrestaurants. Die Oluk-Brücke und die Bügrüm - Brücke über dem Kocadere zeugen von dem hohen Stand römischer Ingenieurskunst. Vom Nationalpark aus hat man zwei Ausflugsmöglichkeiten, eine zu der alten Stadt Selge und die andere in die Dedegöl-Berge, deren gleichnamiger höchster Gipfel stolze 2992 m erreicht.


Das Theatern von Side

Nach Altinkaya, dem pisidischen Selge nordwestlich des Köprülü Kanyon-Nationalparks, führt eine kurvenreiche Bergstraße. Gut erhaltene Stadtmauern. Türme, Zisternen, zwei Tempel für Zeus und Artemis, die Agora, Stadion, das in den Fels eingehauene, Theater, Gymnaseion und eine Nekropole blieben von dieser in 950 m ü.M. gelegenen Stadt, die mit Antalya eine historisch belegte
Handelsverbindung gepflegt hat, der sie hohen Wohlstand zu verdanken hatte. Obwohl die Wasserfälle von Manavgat nicht sehr hoch sind, ergießt sich das Wasser mit großer Kraft milchig-schaumig über die Felsen. Daneben laden schattige Teegärten und Restaurants zu einer erfrischenden Rast in ein, die man umso mehr genießen wird, desto länger man sich der anstrengen den Besichtigungstour unterworfen hat.

Auf dem Manavgat-Fluß kann man schöne Bootsfahrten machen und die Umgebung weiter erforschen. Zu den bestbekannten antiken Städten der


Apollo Temple, Side-Antalya

Türkei gehört Side, eine Hafenstadt, deren Name Granatapfel bedeutet, der auch die alten Münzen der Stadt geschmückt hat.
Der attraktive Ferienort lockt mit seinen alten Ruinen, zwei schönen Sandstränden, vielen Einkaufs- und Unterbringungsmöglichkeiten Scharen von Besuchern an. Viele Cafés und Restaurants, alle mit Blick auf das Meer, laden ein. Eine reiche Auswahl türkischer Handarbeiten, besonders Lederkleidung und Goldschmuck, lockt zum Zugreifen. Das prachtvolle Theater, auf bogenüberwölbten Säulen erbaut, ist das größte der Region und das einzige der Türkei, das nicht an einem Hang gebaut wurde. Baudenkmäler wie die Agora, das Nymphäum und der Apollotempel direkt am Meer begeistern jeden Besucher. Das römische Bad, heute Museum, beherbergt eine der reichsten archäologischen Sammlungen der Türkei.

Östlich von Side liegen in dichte Nadelwälder eingebettet die Ferienoasen Sorgun, Titreyengöl (Blaue Flagge) und Kizilagac, bekannt für herrliche Sandstrände und kristallklares Wasser.

Westlich von Side bieten die Urlaubszentren Kumköy und Colakli (Kamelya - Blaue Flagge) Sonne, Meer und beste Unterkunftsmöglichkeiten in nächster Nähe antiker Ruinen.

15 km nördlich von Side liegen erholsame Ausflugsorte und Wanderwege so die Theater-, Mausoleum,- Agora-, Bad-, Tempel- und Kirchenruinen des pamphylischen Seleucia, dem heutigen Bucaksihlar, damals wie heute ein kühles Refugium in den heißen Sommermonaten.


Blick von der Burg auf Alanya, Antalya

55 km nördlich von Manavgat und 12 km südöstlich von der Kreisstadt Aydinkent (Ibradi) an der Straße nach Ürünlü an den Westhängen des Manavgat-Flußtales liegt der Altinbesik Magarasi-Nationalpark mit unterirdischen Seen und Flüssen, die in den Manavgat einmünden. Einge Höhlenwände sind aus weißem Marmor und bieten einen märchenhaften Anblick.
Am Fluß Alara steht die im 13. Jh. unter Seldschukensultan Alaeddin Keykubat erbaute Alarahan-Karawanserei. Die 1231 von den Seldschuken restaurierte Festung Alara auf dem nahegelegenen Hügel gibt einen schönen Rundblick auf die Umgebung frei. Das Ferienzentrum Alanya liegt an den Ausläufern felsiger Vorgebirge, die in zwei


Manavgat Wasserfall, Antalya

Sandstränden direkt ins Mittelmeer auslaufen. Fine seldschukische Festung aus dem 13. Jahrhundert, einer der prachtvollsten Anblicke an der Küste, krönt die Bergspitze. 150 Türme stehen auf den Doppelmauern des guterhaltenen Bauwerks. Zwischen den Mauem liegen die Ruinen einer Karawanserei, einer Moschee und eines Bedesten. Die innere Burgmauer umschließt eine Zisterne und eine Kirche, beide ziemlich verfallen. Obwohl Alanyas Geschichte bis in die römische Zeit zurückreicht, begann die Blütezeit der Stadt erst unter den Seldschuken, deren Sultan Alaeddin Keykubat 1220 hier seine Winterresidenz, eine Werft für den Bau von Kriegsschiffen und eine Marinebasis bauen ließ. Noch die Uberreste der Gebäude

Der Ulas Strand, Alanya

Dimcayl, Alanya
widerspiegeln die Bedeutung, die die Stadt unter seldschukischer Herrschaft hatte. Außer der eindrucksvollen Zitadelle, von der man eine überwältigende Aussicht hat, sollten unbedingt die Werftanlage und der “Kizil Kule“ (Roter Turm) besichtigt werden.
Alanya ist ein schönes Ferienzentrum mit modernen Hotels, Motels und anderen Ferienanlagen (die Strände Alantur, Keykubat und Damlatas sind alle mit der Blauen Flagge ausgezeichnet), zahlreichen Fischrestaurants und Cafés. Die am Hafen liegenden Lokalitäten haben sich zu einem beliebten Touristentreffpunkt entwickelt. Von dem schönen Stadtpark aus führt die Straße am Ufer entlang zum Hafen, gesäumt von zahlreichen Geschäften, die Schmuck, Handarbeiten, Lederwaren, Kleidungsstücke und die lustig bemalten Kürbisse, einer zum Symbol gewordenen Besonderheit der Region, anbieten. Die handgewebten Schals und Tücher aus dem Gebiet sind ebenfalls ein beliebtes Mitbringsel. Wenn Alanya im August die farbenfrohen internationalen Folklorefestspiele beherbergt, ist die ganze Atmosphäre von Lebensfreude und Fröhlichkeit erfüllt. Sportler können ihre Fähigkeiten beim internationalen Strandballturnier in der zweiten Juniwoche und beim internationalen Triathlon im Oktober unter Beweisstellen.
Sollten Sie eine Forschernatur sein, versäumen Sie bitte nicht den Besuch der Damlatas (Tropfstein)-Höhle mit ihrer großartigen Gesteinsbildung. In der Nähe der Höhle liegt das archäologisch - ethnologische Museum (montags geschlossen). Mit einem Boot können Sie drei Meereshöhlen aufsuchen: die Phosphorhöhle mit ihren phosphorisierenden Felswänden, die Kizlar-(Mädchen) Höhle, in der die Piraten geraubte Mädchen zu verstecken pflegten und die Asiklar-Höhle, die Grotte der Liebenden.


Überreste der Hafenstadt lotape, Gazipasa-Antalya

Wenn Sie die intensive Sonne zu überwältigen droht, machen Sie einen Ausflug in das 15 km von Alanya entfernt gelegene Dim Cayi-Tal, wo Sie in schattiger Umgebung die Schönheit der Landschaft genießen und sich beim Gemurmel des Dim-Flüßchens ausruhen können. In der Nähe liegt die Dim- (Kuzukaya oder Gavur Ini)-Höhle 215 m ü.M.
Avsallar (Incekum), etwa 25 km westlich von Alanya, hat feine Sandstrände und gute Beherbergungsmöglichkeiten. Wenn Sie östlich in Richtung Gazipasa (Solinos), das übrigens im türkischen Unabhängigkeitskrieg eine große Rolle gespielt und seinen Namen von Atatürk arhalten hat, weiterfahren, werden Sie weitere wunderschöne Strände entdecken, die zum Verweilen einladen. In der Nähe von Gazipasa liegt die Yalandünya-Höhle mit vielen natürlichen Wasserbekken. Entdecten Sie ‘Korsanlar Ask Magrasi‘, die Liebeshöhle der Piraten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Felsengräber an der Doganca-Burg, die Ruinen der Adanda (Lamus)-Burg, der Güney (Adragum) Burg, des Bickici-Klosters sowie die antiken Stätten Testarus (Macar) und Nephelis (Akkaya). In der Nähe der antiken Stadt Solinos am gleichnamigen Strand wurde eine komfortable Ferienanlage errichtet. Versäumen Sie nicht die sehenswerten türkischen Häuser von Hasdere. Auf derselben Straße etwa 30 km hinter Alanya windet sich die Straße durch Aytap (lotape), eine römische Hafenstadt, jedoch mit überwiegend byzantinischen Uberresten. Erholsame Stunden bieten der Nationalpark Evliyatepe, die Ilica-Therme oder der Sayacak Düden-Wasserfall. Mit etwas Glück kann man auch einer Meeresschildkröte oder eines Mittelmeerseehundes ansichtig werden.

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Stand: 27 Juli 2008