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Im Westen Von Antalya |
An der Kuste ragen die
Taurusberge auf, und der ganze Küstenstreifen vom Konyaalti-Strand
bis zur Kirlangic-Halbinsel ist als Bey Daglari
(Olympos)-Nationalpark geschütztes Gebiet. Die Halbinsel ist seit der
vorgeschichtlichen Zeit besiedelt, wie Siedlungsspuren bei Beldibi
bewiesen.
Die 42 km von Antalya nach Kemer legt man in einer überwaltigenden
Berglandschaft zurück. Ein bestens ausgerüsteter Yachthafen deckt jeden
Bedarf der Mannschaften und ihrer Boote. Die Kemer-Strände sind mit der
Blauen Flagge der Europäischen Union ausgezeichnet. Ein Einkaufsbummel ist,
abgesehen von der Qual der Wahl, ob des breitgefächerten Angebotes ein
echtes Vergnügen. |

Yachthafen Kemer, Antalya |
| Die Strandpromenade
nördlich des Yachthafens fällt in Terrassen ab, über die man die Cafes und
Geschäfte betritt. Im ´Yörükler‘(Nomaden)-Park kann man den ihre
traditionellen Handwerkskünste ausübenden Nomaden zusehen. Entlang der Bucht
bestehen beste Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten. Im April findet der
farbenfrohe Kemer-Karneval statt und im selben Monat die bekannte
Yachtregatta zwischen Kemer und Girne (Türk. Rep. Nordzypern)
Kiziltepe, Göynük (Blaue Flagge) und Beldibi (Blaue Flagge)
nördlich von Kemer sowie Camyuva und Tekirova (Blaue Flagge)
im Süden sind weitere Fremdenverkehrszentren voller touristischer
Attraktionen und Aktivitäten und alle im Wald gelegen. |
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Zu Füßen des 2575 m hohen Tahtali-Berges
(Olympos,) 15 km südlich von Kemer liegen die drei natürlichen Häfen
des antiken Phaselis, einer einstmals bedeutenden Handelsstadt, von
deren Größe noch die Ruinen des Theaters, der Agora, des Aquädutes und der
Akropolis zeugen. Ein kleines Museum am Eingang zu Phaselis, wenn man auf
dem Landweg kommt, bietet weitere Informationen. Die sandigen Strände bilden
einen wunderbaren Flecken zum Faulenzen, Spielen und Träumen. Das friedliche
Meer ist ideal zum Schwimmen. |
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Das antike Olympos liegt an der
Südseite des Tahtali. Das Tal der Stadt ist bewachsen mit Oleander-
und Lorbeerbüschen und sowohl auf dem Land- als auch auf dem Seeweg
erreichbar. Das Spiel des Lichtes unterstreicht die Schönheit des
Bodenmosaiks in einem antiken Bad. Das Tor eines Tempels, erbaut unter
Marcus Aurelius Ende des 2. nachchristlichen Jahrhunderts, und das Theater
sowie ein Brückenkopf und ein Stück vom Kai aus der hellenischen Zeit,
repariert von Römern und Byzantinern, erinnern noch an das Altertum; die
Außenmauern und Türme rund um die Bucht stammen schon aus dem Mittelalter. |
| Im Norden von Olympos
über dem Cirali-Strand liegt Yanartas der ‘Brennende Stein‘,
in 300 m Höhe. Hier entweicht aus einer Felsspalte Gas, das sich im Freien
entzündet. Die Mythologie berichtet, daß der lykische |
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Phaselis, Antalya |
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Held Bellerophon auf seinem geflugelten
Pferd Pegasus versucht haben soll, die ‘Feurspeiende Chimäre‘ zu bezwingen.
Wie man sieht, ist ihm das glücklicherweise nicht gelungen. Das
sagenumwobene Feuer fasziniert bis auf den heutigen Tag den Betrachter.
Im Süden von Olympos liegt die Cavus Bucht mit ruhigem Wasser und feinen
Sandstränden. Hier kann man sehr schön Wasserski fahren und geheimnisvolle
Meereshöhlen erforschen. |
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Eingangshafen für Olympos ist Finike,
um geben von Zitrusbäumen und Gärten. Ein sandiger Strand erstreckt sich
nach Osten, im Westen liegen kleinere und größere Fel senbuchten. |
| Limyra, eine
alte lykische Stadt, liegt 10 km von Finike landeinwärts bei Turuncova.
Das Grabmal mit dem Sarkophag des Perikles aus dem 4. Jh.v.Chr. ist mit vier
Karyatiden geschmückt - ein Prachtexemplar antiker Kunst. Die Stadtmauern
und das hellenische Theater mit sieben Abteilungen sind eben falls sehr
interessant. Weiter an derselben Straße und 12 km von Finike entfernt liegt
die lykische Stadt Arykanda (Arif) auf einem Berg, von wo aus man das
schöne Tal überblickt. Arykanda war seit mindestens 500 v.d.Zw. besiedelt. |
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Felsengräber, Myra, Demer - Antalya |
| Die Byzantiner
nannten die Stadt, die 240 n.Zw. durch ein Erdbeben zerstört wurde,
Alcalanda. Verstreut herumstehende Sarkophage und Theater-, Agora-,
Stadion-, Buleuterion-, Nymphäum-, Bad- und Gymnaseionruinen beeindrucken
den Besucher. An einem Lagerhaus stehen die Büsten der römischen Kaiser
Hadrian und Faustinus. Die Stadt wurde im 11. Jh. endgültig verlassen. |
| In Demre (Kale),
dem alten Myra, 25 km westlich von Finike schauen viele prächtige
Felsengräber auf das großartige Theater hinab. Im 4. Jahrhundert war St.
Nikolaus Bischof in dieser Stadt, wo er auch starb. Die Knochen des Heiligen
sind von mittelalterlichen Handelsreisenden geraubt worden und werden
seitdem als Reliquien in Bart (Italien) verehrt. Jedes Jahr im Dezember
ziehen die St. Nikolaus-Gedenkfeiern viele Touristen an, die ihre
Weihnachtsferien an der sonnigen Küste des alten Lykiens verbringen. |
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Das St. Nikolaus-Denkmal, Myra-Antalya |
Cayagzi, der alte Hafen von
Andriace im Westen von Demre, verfügt über einen schönen Strand zum
Schwimmen und Sonnenbaden. |
| Die Insel Kekova ist eine
knappe Bootsstunde von Dalyanagazi entfernt. Kekova heißt auch eine
ganze Sammlung kleiner Inselchen, Buchten und antiker Stätten. Diese Buchten
bilden zu jeder Jahreszeit natürliche Häfen, die sich bei Yachtseglern
großer Beliebtheit erfreuen. Am Nordufer der Kekova-Insel ist das antike
Apollonia nach einem schweren Erdbeben im glasklaren Wasser versunken.
Vom Kaleköy-Kastell (Simena) aus wird dem Betrachter ein herrlicher
Blick auf die vielen Buchten, Inseln und Meeresarme geboten. |
| Westlich von Kekova
liegt das an drei Seiten von Bergen umgebene Kas dessen freundliche
(und geschäftstüchtige) Fischer Sie in einem “Wassertaxi‘ zu einer der
schönen Buchten fahren, in deren klaren Gewässern man hervorragend schwimmen
und tauchen kann. |
| Vom antiken
Antiphellos, wie Kas einst hieß, zeugen nur noch die lykischen
Felsengräber und einige Sarkophage, aber der Zauber des Städtchens ist
erhalten geblieben. Es ist ein wahres Vergnügen, durch die Straßen zu
schlendern und das bunte Angebot von türkischen Handarbeiten,
Lederwaren, Kupfer- und Silbersachen, Baumwollkleidung und Teppichen zu
begutachten, über die blumengeschmückte Strandpromenade zu bummeln oder sich
im Schatten von Palmen auszuruhen. Die Bars, Cafés und Restaurants von Kas
bieten jede Menge türkische Spezialitäten und ein beachtliches Nachtleben.
Die Berge, die die Stadt wie ei ne Theaterkulisse umgeben, gewährleisten
eine interessante Alternative in Bezug auf die Aufteilung der
Urlaubsfreuden. Man kann über die bewaldeten Hügel wandern und verlassene
Dörfer und alte Ruinen aufsuchen. Der Energiegeladene wird sich viel leicht
aufmachen, um den höchsten Gipfel des Kizlar Sivrisi (3086 m) zu
besteigen oder ersteinmal den zweithöchsten mit 3030 m auf dem Akdag. |
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Entlang der abwechslungsreichen Straße vor
Kalkan liegt Kaputas mit einem sehr schönen Strand, an dessen Ende
die Türkishöhle, die türkische “Blaue Grotte“, auf Sie wartet.
Danach erreichen Sie Kalkan, ein sympathisches Städtchen am Berghang,
das auf ei ne kleine Bucht blickt. Mit seinen weißge |

Kaleköy (Simena) Antalya |

kalkan-Antalya |
kalkten Häuschen unter Kaskaden von Blumen
scheint die Stadt das Sinnbild eines friedlichen Ferienortes zu sein.
Schmale Gäßchen flankiert von Andenkenläden und Bistros winden sich zu dem
liebenswerten Yachthafen hinab. Jeden Morgen sammeln die Bootsführer
geschäftig Touristen ein, um sie zu den nahegelegenen Stränden und Buchten
zu fahren. Bei Sonnenuntergang und einem Erfrischungsgetränk in einem der
vielen Terrassenlokale genießt man das bunte Treiben der einlaufenden Boote.
Der größte Hafen im antiken Lykien war Patara. Der Legende nach sind
Apollo und sein Bruder hier geboren. Die etwas konkretere
Geschichtsschreibung weist Patara als den Geburtsort des Heiligen Nikolaus
aus. Die zahlreichen Ruinen sind sehr interessant, besonders ein dreibogiges
Ehrentor des Modestus und das teilweise zu sehende Theater aus dem zweiten
nachchristlichen Jahr hundert. Aber Patara wird auch von Strand- liebhabern
geschätzt: 22 km reiner weißer Sandstrand (Blaue Flagge) - soweit das Auge
reicht - durften ein handfester Grund dafür sein, daß hier sämtliche
Wassersportarten ausgiebig gepflegt werden, wobei Ihnen das Gefühl
vermittelt wird, sich an einem Privatstrand aufzuhalten. |
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Die alte lykische Hauptstadt Xanthos,
das heutige Kinik, liegt 18 km nördlich von Patara. Theater,
Harpiyengrab, Nereidenmonument, Agora, Inschriftensäulen aus lykischer,
römischer und byzantinischer Zeit verleihem dem Ort eine besondere Note.
In Letoon, dem etwa 6 km entfernten Hauptheiligtum der Lyker,
erwarten den forschenden Besucher die Tempelruinen der ihm aus der
Mythologie vertrauten Göttertrias Leto, Apollo und Artemis. |

Ein Grabdenkmal und das Harpyien-Monument, Xanthos-Antalya |

Belek-Antalya |
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